Update, 10. November: Laut einem Trailer veröffentlicht auf dem offiziellen YouTube-Kanal von THQ Nordic wurde auch das Add-On Battle out of Hell gestrichen. Siehe auch die GameStar-News.

 

Originalmeldung vom 30. Oktober:

Laut unserem Partner Schnittberichte wurde diesen Monat Painkiller (2004) nach etwas über 13 Jahren vorzeitig von der Liste der jugendgefährdenden Medien gestrichen und damit rehabilitiert. Der Antrag ging vermutlich vom momentanen Rechteinhaber THQ Nordic aus. Entwickelt wurde der Ego-Shooter durch das polnische Studio People Can Fly (u.a. bekannt für Bulletstorm, welches auch vor Kurzem nach nur einem halben Jahrzehnt vorzeitig gestrichen wurde).

Im April 2004 wurde die Demo-Version von Painkiller auf Listenteil A indiziert. Dies ist auch schon die einzige Indizierung: eine Listenaufnahme des vielleicht in der Gewaltdarstellung im Wesentlichen inhaltsgleichen Hauptspieles fand anscheinend nie statt.

Eine geschnittene USK-Version mit Keine Jugendfreigabe wurde angefertigt. In dieser findet der Spiele Farbzensur vor: olivgrünes statt rotes Blut. Außerdem fehlen Splatter-Effekte.

Auf Steam ist seit der Store-Aufräumung im letzten Jahr die Painkiller: Black Edition nicht mehr in der deutschen Store-Region zu kaufen – dies gilt auch für Painkiller Hell & Damnation und Painkiller Overdose, beide nach wie vor auf Liste A. Die Black Edition beinhaltet problematischer weise allerdings das noch als strafrechtlich relevant auf Listenteil B indizierte Add-On Battle Out of Hell und ist als Angebot daher vermutlich weiterhin nach JMStV (absolut) unzulässig. Dies gilt analog für das Angebot auf GOG, welches auch damals zeitnah entfernt wurde.

THQ Nordic ist zuletzt mit vorzeitigen Listenstreichungen von Red Faction, Red Faction 2 und Red Faction: Guerrilla aufgefallen.