Ich werde mich nächste Woche im Namen des VDVC auf dem Weg zum Gamescom-Congress am Donnerstag und Freitag auf die Fachbesuchermesse begeben. Ich habe vorab Termine mit Herrn Falk von der USK und mit Frau Hannak-Meinke, der neuen Leiterin der BPjM, vereinbart und möchte in einem Gespräch mit beiden über den Jugendschutz im Allgemeinen, vor allem in Bezug auf die neuen Entwicklungen im Bereich VR und dem Aufflackern der neuen Killerspiel-Debatte, und mit unseren Anliegen im Besonderen unterhalten.

Die bisherigen Fragenkomplexe, welche ich mir überlegt habe, sind folgende:

BPjM

– Neue Ausrichtung BPjM als Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz
– Augmentierte/Virtuelle Realität
– Zentraler Jugendmedienschutz Bund/Länder
– Sind RegionLocks rechtlich notwendig?
– Listenstreichungen

USK

– Jugendschutz im Internet/Zukunft der Einstufungen/Internationaler Jugendschutz
– Verbindung von IARC und Kennzeichnung durch OLJB
– Altersverifikation aus Publishersicht
– User Generated Content

Wenn Euch noch weitere Themen einfallen, die ich ansprechen kann, dann führt bitte aus, was Euch dazu einfällt (keine Flaming-Beiträge bitte – ich werde die Herrschaften nicht mit Beschimpfungen konfrontieren). Am besten tut Ihr das möglichst ausführlich, damit ich verstehe was Ihr meint.

Publishertermine habe ich bisher nur bei EA bekommen, Anfragen bei Bethesda und Square Enix sind unbeantwortet geblieben. Daher sind Anfragen hierzu zwar gut für zukünftige Begegnungen, dieses Mal kann ich leider nur EA damit konfrontieren. Patrik vom VDVC wird mich zu EA und zur USK am Freitag begleiten.

Zur Erinnerung: Dieses Jahr sollen zur Gamescom möglichst Taschen im Hotel/Auto/Unterkunft gelassen werden. Auch Waffen und deren Nachbildungen sollen weder in der Stadt noch auf dem Gelände der Messe mitgeführt werden. Ihr könnte die Wartezeiten verkürzen, wenn Ihr Euch daran haltet – sonst müsst Ihr die Sachen einschließen oder wegwerfen. Über die Sinnhaftigkeit dieser Regelung will ich hier nicht diskutieren, nur nochmal als Erinnerung loswerden, um späteren Ärger zu vermeiden.