Update: Auf  Nachfrage bestätigte uns Warner, dass es sich auch um die unzensierte Version handelte.

Außerdem wollen laut Informationen von Computerbild einige Publisher nun rechtliche Schritte gegen frühere Indizierungen und Beschlagnahmen prüfen lassen.

Überraschend hat Mortal Kombat X die USK-Freigabe erhalten und wird damit seinen Weg in den deutschen Einzelhandel und digitalen Vertrieb finden. So wird das Fighting Game wohl bald im deutschen Steam Store angeboten werden.

Dies wurde möglich, weil die BPjM eine Indizierung abgelehnt hat. Da sie die Jugendgefährdung und strafrechtliche Relevanz ausschloss, musste die USK die Freigabe erteilen: sie vergab keine Jugendfreigabe (ab 18). Der nur wenige Jahre alte Vorgänger, Mortal Kombat 9, wurde auf Listenteil B indiziert und durch ein Gericht bundesweit nach Gewaltdarstellungsparagraphen 131 beschlagnahmt, was in einem Verbreitungsgebot resultiert.

USK-Geschäftsführer Felix Falk dazu auf GamesMarkt:

Der Titel ‘Mortal Kombat X’ hat der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) vorgelegen. Im Ergebnis ist durch die BPjM eine Nichtindizierungsentscheidung ergangen. Vor diesem Hintergrund konnte das Spiel im Verfahren der USK eine USK ‘Ab 18 (keine Jugendfreigabe)’ erhalten.

Siehe auch: GamePro Diskussionsrunde mit denkbaren Ursachen.