Willkommen auf der Website von

Unser Projekt wurde im Jahr 2009 gegründet, um ein Zeichen gegen die immer häufiger angewandten Zensuren in PC- und Konsolenspielen zu setzen. Dank des stetigen Wachstums ist for UNCUT! so im Laufe der Jahre zu einer der weltweit größten Bewegungen gegen PC- und Konsolenspielzensur geworden.

Gegen Zensur – nicht für Gewalt!

Auch wenn es im ersten Moment den Anschein erwecken mag, so fordert unser Projekt nicht die grundsätzliche Liberalisierung von Gewaltinhalten oder der bekannten NS-Symbolik.

Vielmehr fordern wir mit unserer Community ein baldiges, konsequentes Ende der ausufernden Zensur-, Indizierungs-, Beschlagnahme- und Geolockpraxis, denen sich auch Volljährige in Deutschland beugen müssen. Zensur, die oft nur auf verschiedene Geschmäcker zurückzuführen ist und ohne jegliche belastbare wissenschaftliche Basis besteht, darf nicht die Antwort für den Jugendmedienschutz sein.

Spätestens mit Erreichen der Volljährigkeit sollte jeder Mensch in Deutschland frei entscheiden können, welche Art von Content er in Spielen konsumieren möchte oder nicht – so, wie es auch im restlichen EU-Ausland möglich ist.

Eine gute Aufklärung ist Pflicht!

Es ist unlängst bewiesen, dass man mit einem offenen Dialog und guter Aufklärungsarbeit mehr zum Positiven wenden kann, als mit einer strikten Verbotspolitik. Hinzu kommt, dass vermeintliche Verbote auf Minderjährige eine anreizende Wirkung haben können.

Wir informieren unsere Follower daher regelmäßig und detailliert über Neuigkeiten zu ihrem Hobby und haben im Laufe der Jahre mit unserem Jugendmedienschutzguide ein einzigartiges Werk geschaffen, das sich objektiv und tiefgehend mit nahezu allen wichtigen Feinheiten der Jugendschutz- und Ratingeinrichtungen aus aller Welt beschäftigt und einige hartnäckige Mythen aufklärt – ein Werk, das stetig erweitert und gepflegt wird.

Spiele sind Kunst & Kultur!

Wer heute immer noch die Meinung vertritt, digitale Spiele seien weder Kunst, noch ein bedeutender Teil unserer heutigen Kultur,
der hat sich nie ausgiebig mit der Materie beschäftigt.

„Bei der Debatte um Gewalt in Computerspielen darf aber nicht über das Ziel hinausgeschossen werden. Erwachsene müssen das Recht haben, sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen auch Geschmacklosigkeiten oder Schund anzusehen bzw. entsprechende Spiele zu spielen. Die Meinungsfreiheit und die Kunstfreiheit gehören zu den im Grundgesetz verankerten Grundrechten. Die Kunstfreiheit ist nicht an die Qualität des Werkes gebunden. Kunstfreiheit gilt auch für Computerspiele.“

– Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, im Februar 2007

Jugendmedienschutz ist wichtig!

Der Jugendmedienschutz ist – an und für sich – eine gute, sinnvolle und unterstützenswerte Idee, deren Beibehaltung lohnenswert ist. Unser Projekt versucht auch nicht, die Abschaffung oder komplette Aufweichung dieses Systems zu erreichen.

Doch leider wurde der Jugendmedienschutz in Deutschland seit der weiten Verbreitung des Internets und der damit verbundenen, quasi uneingeschränkten Möglichkeit, sich Inhalte und Informationen bequem in die eigenen vier Wände zu holen, nicht adäquat an diese Entwicklung angepasst. Eine Modernisierung ist somit unabdingbar.

Vergleichbare Argumente lassen sich in Bezug auf das Urheberrecht finden. Auch hier fordern Experten seit Langem, dass die Rechtslage an die aktuellen Entwicklungen angepasst werden müsse – bisher allerdings ohne wirklichen Erfolg.

Unsere letzten drei Meldungen im Überblick

Was unser Projekt auszeichnet…

Wir informieren!

Ein Großteil der szenerelevanten Medienportale haben hierzulande die Thematik zu zensierten Spielen, der damit einhergehenden Bevormundung Erwachsener und der Problematik, dass der Jugendschutz absurderweise extreme Einflüsse auf Volljährige hat oder haben kann, noch nicht erkannt oder erst vor kurzem für sich entdeckt.

for UNCUT! hat es sich schon zu seiner Gründung im Jahr 2009 zur Aufgabe gemacht, all das schonungslos offen und ehrlich anzusprechen, vor dem sich die besagten Medienportale bis heute scheuen – und unser Wachstum zeigt uns nicht nur, dass wir das Richtige tun, es zeigt auch, dass eine lückenlose Aufklärung wichtig ist.

Wir suchen nach Lösungen!

Der Konsens darüber, dass sich an der aktuellen Lage etwas ändern muss, ist nur die Basis. Wichtig ist, gemeinsam auf dieser Basis etwas zu erarbeiten, das auf lange Sicht auch tatsächlich etwas zum Besseren wendet.

Indizierungen und Beschlagnahmen haben im Internetzeitalter ihre Wirkung verloren und sind allein deshalb schon längst nicht mehr zeitgemäß. Wir haben in den letzten Jahren einige mögliche Lösungsansätze – wie ein Altersverifikationssystem – als Alternativen aufgezeigt und werden auch in Zukunft weiterhin nach Ansätzen suchen, die dazu führen, dass zum einen Erwachsene nicht weiter bevormundet werden, ohne dass dabei der wichtige Jugendschutz in Mitleidenschaft gezogen wird.

Wir diskutieren!

Viele Spieler suchen nach Hilfe, wenn sie erfahren, dass sie unbewusst und ungewollt an ein zensiertes Spiel geraten sind, das nun Problemen verursacht. Sie sind nicht selten ratlos und wütend, wenn sie erfahren, dass sie ein unzeitgemäßes Gesetz daran hindert, ihr Hobby so ausleben und genießen zu können, wie sie es als Volljährige Spieler eigentlich für selbstverständlich gehalten hätten.

Mit unserer Plattform versuchen wir, die sich anstauende Wut in konstruktive Bahnen zu lenken, indem wir uns der Diskussion anschließen und ein Bewusstsein für mögliche Lösungswege schaffen.

Rund …

relevante Meldungen

Mehr als …

Follower aus aller Welt

Ein Kurator mit über

Einträgen

In den gängigen Social-Media-Netzwerken vertreten …

                                

Jugendschutz 3.0!


Im digitalen Zeitalter von Google und Co., in dem man sich sämtliche Informationen und einen sehr umfangreichen Teil verschiedenster Medien innerhalb weniger Sekunden gemütlich in die eigenen vier Wände holen kann, ist die Verbotsmentalität von Indizierungen und Beschlagnahmen schlicht und ergreifend nicht mehr zeitgemäß. 
Es ist an der Zeit, das Jugendschutzsystem in Deutschland endlich so aufzustellen, dass Erwachsene nicht mehr davon in Mitleidenschaft gezogen werden und Minderjährige vor für sie ungeeigneten Inhalten geschützt werden.

Die Technologien dafür sind längst vorhanden – sie müssen nur genutzt werden.

Theorie und Praxis

In der Theorie sollen auf „Listenteil A“ indizierte Medien lediglich einem öffentlichen Werbe- und Auslageverbot unterliegen, um Minderjährigen so den Zugriff darauf zu erschweren. Der Verkauf offline „unter der Ladentheke“ oder online mit Altersverifikationsystem an Erwachsene sollte eigentlich möglich sein und ist auch vollkommen legal.

In der Praxis ist es allerdings häufig so, dass Anbieter und Publisher eine Indizierung als Anlass nehmen, den entsprechenden Titel für die Nutzung in Deutschland zu sperren, was durch moderne DRM-Systeme wie auf Steam möglich wird. Dies liegt nicht zuletzt auch an einer unklaren Rechtslage bzw. Rechtsunsicherheit bezogen auf das Konzept der „Zugänglichmachung“.

Indizierungen haben somit auch für Erwachsene oftmals eine Verbotswirkung, vor allem, wenn DRM-freie Trägermedien in Anbetracht diverser DRM-Systeme zunehmend an Bedeutung verlieren. Dies bekommen primär PC-Spieler zu spüren, da aktuelle Konsolengenerationen weder über eine derartige Sperrpraxis, noch über die nötigen Sperrmechanismen verfügen.

Zensur als bitterer Nachgeschmack

Der Jugendmedienschutz kann wie Zensur wirken, denn er erschwert die freie Ausübung des Hobbys für Volljährige teils immens.

Strafrechtliche Verbreitungsverbote nach dem Gummiparagraphen 131 StGB sind und waren im Endeffekt oftmals schlicht Geschmackszensur, welche nach wenigen Jahrzehnten überholt wurde. Vorzeitige Listenstreichungen indizierter Spiele auf Antrag werden nicht selten nach wenigen Jahren von der BPjM genehmigt, die Werke somit rehabilitiert. Indizierungen auf Listenteil B und D mit der faktischen Verbotswirkung (vor allem nach JMStV absolut unzulässige Angebote) sind verfassungsrechtlich besonders bedenklich.

Mit Unterstützung des Beratungsservices der USK werden teils internationale Versionen während der Entwicklungsphase weltweit entschärft, um eine vermeintliche „100% Uncut“-Veröffentlichung auch in Deutschland zu garantieren. Zudem stellt die pauschale Kennzeichnungsverweigerung durch die USK, sobald Kennzeichen verbotenerer Organisationen (nach § 86a StGB) in Spielen auftauchen – wegen einer aus den Jahren gekommenen Rechtslage – eine eklatante Ungerechtigkeit dar, wenn dieselben Symbole in vergleichbaren Filmen nie problematisiert werden.

Andere Länder, andere Sitten

Die Medienregulierung anderer (EU-)Staaten scheint oftmals progressiver an gewaltdarstellende Medien heranzugehen. Der Zensurklassiker „Tanz der Teufel“, zum Beispiel, war in Deutschland gar wegen unterstellten sozialschädlichen Tendenzen zwei Jahrzehnte lang in der ungekürzten Fassung unter einem Verbreitungsverbot nach § 131 StGB gestellt, bis er erst nach einer aufwendigen Entschlagnahme schließlich eine Fraigabe „ab 16 Jahren“ erhalten konnte, wohingegen in unserem Nachbarland Frankreich die Einstufung „ab 12 Jahren” seit jeher kein Problem war. Eine Behörde wie die BPjM und das damit einhergehende Indizierungssystem mit teilweise vorausgreifenden Verboten für vermeintlich „schwer jugendgefährdende“ Medien sucht in westlichen Demokratien ihresgleichen.

Ein Blick auf andere Gesellschaften und insbesondere ihren Jugendlichen offenbart, dass die soziale Ordnung sicherlich noch intakt ist. Es darf berechtigterweise gefragt werden, ob die Einschätzungsprärogative des deutschen Gesetzgebers nicht jahrzehntelang massiv überstrapaziert wurde: die rasante und durchaus radikale Liberalisierung der hiesigen Spruchpraxis, beginnend in den 2010er Jahren, beweist dies.

Jugendschutz ad absurdum?


Ein System, welches Entwickler – teilweise gar Kunstschaffende – zum Ansetzen der Zensurschere nötigt, damit ihre Werke wie in jedem anderen Land der EU mit PEGI-Empfehlungen öffentlich verkauft werden dürfen, da sonst schwer zu erfüllende Hürden für die Abgabe an Erwachsene drohen, fördert eine unnötige Selbstzensur. Bindende und akzeptierte Altersfreigaben im Sinne des Systems der regulierten Selbstregulierung unter der Schirmherrschaft der USK bzw. der OLJB genügen. Indizierungen für etablierte Unterhaltungsmedien sind ebenso unangemessen wie Verbreitungsverbote durch teils immens fahrlässige Beschlagnahmebeschlüsse.

Wir suchen quasi immer nach tatkräftiger Unterstützung!

l

Autoren

Spiele sind deine Leidenschaft und Du hattest schon immer Freude daran, deine Begeisterung in schriftlicher Form mit anderen zu teilen? Nun, dann könntest Du der perfekte Kandidat für die Erweiterung unseres kleinen Autorenteams sein!

Web-Entwickler

Eine Website wie unsere möchte regelmäßig gewartet und weiterentwickelt werden. Wenn Dir Linux, nginx und Co. kein Fremdwort sind und Du gerne mit anderen Entwicklern zusammenarbeitest, dann könntest Du uns an dieser Stelle unter die Arme greifen.

o

Kuratoren

Datenbanken sind dafür gemacht, um Informationen zu kategorisieren. Detailverliebtheit ist dabei immens wichtig. Wenn Du ein Auge für Feinheiten hast und unseren beliebten Kurator weiter mit Daten füttern möchtest, dann wäre ein Platz in unserem Kuratorteam doch sicher nicht verkehrt, oder?

t

... und sonst?

Aber das sind nur ein paar Beispiele für die Bereiche, für die wir aktuell wirklich nach Unterstützung suchen. Wenn Du der Meinung bist, uns auf eine andere Art unterstützen zu können, dann freuen wir uns über jeden Hinweis!

Und so erreichst Du uns

Am besten erreichst Du uns, indem Du uns einfach eine Mail schreibst. Vergiss bitte nicht, uns etwas von Dir zu erzählen und, falls möglich, ein paar Leseproben bzw. Referenzen mit beizufügen. Außerdem musst Du mindestens 18 Jahre alt sein.

Wir melden uns dann umgehend bei Dir!